Eigener Anbau: Superfood aus dem heimischen Garten

Von anona 2 Wochen
bunte Beerenmischung

Wer einen eigenen Garten hat, kann sich glücklich schätzen – das Stück Land macht zwar etwas Mühe, doch die lohnt sich: Im Sommer und Herbst lassen sich die Früchte der Arbeit ernten. Und die können echte Nährstoffbomben sein. Wir haben für Sie die wichtigsten Superfood-Vertreter zusammengestellt, die hinter dem Gartenzaun zu finden sind.

Kleiner blauer Alleskönner – Die Heidelbeere

Seit dem letzten Jahr ist sie nicht mehr aus den Regalen der Supermärkte wegzudenken: Die Heidel- oder Blaubeere. Zu Recht! Denn die kleine Beere ist nicht nur ein leckeres Früchtchen, sondern auch noch ein echtes Allround-Talent. Die gleichen Stoffe, die beim Essen Zunge und Zähne bläulich-lila färben, sind auch für die Superfood-Eigenschaften der Beeren verantwortlich. Anthocyane haben eine entzündungshemmende Wirkung und helfen dem Körper dabei, freie Radikale zu neutralisieren. Lecker und gesund!

Löwenzahn und Brennnessel – Kein Unkraut, sondern Wunderwaffen

Echte Superkräuter, die leider häufig einfach ausgerissen und weggeworfen werden, sind Brennnessel und Löwenzahn. Seit Jahrhunderten als Heilkräuter bekannt, verwendet man sie als Zutat in Aufgüssen und Tees. Brennnessel ist wohltuend für den Darm, hilft bei Rheuma, Harnwegsinfekten und stärkt das Immunsystem allgemein. Löwenzahnwurzel stärkt Nieren und Leber und soll entschlackend wirken. Aus Löwenzahnblättern lässt sich ein leckerer Salat zubereiten. Der ist sogar noch gesünder als herkömmlicher Kopfsalat: Er enthält nämlich sechsmal mehr Vitamin C und viermal so viel Vitamin E. Brennnesseln sind eine leckere und gesunde Zutat in grünen Smoothies und können ähnlich wie Schnittlauch oder Petersilie als Gewürz verwendet werden.

Tipp: Mixen Sie die Blätter, überrollen Sie diese mit dem Nudelholz oder legen Sie die Blätter kurz in warmes Wasser. Dann müssen Sie keine Angst mehr vor den Brennhärchen haben.

Rot, röter – Rote Bete

Später im Jahr, nach dem ersten Frost, ist Erntezeit für die Rote Bete oder Rote Rübe. Wie die Heidelbeere enthält auch sie Stoffe, die stark färbend wirken. Rote-Bete-Saft ist einer der am häufigsten verwendeten Naturfarbstoffe in Lebensmitteln. Neben diesen ganz praktischen Eigenschaften ist die Rübe auch noch wahnsinnig gesund: Sie enthält große Mengen an Vitamin A, C und B, Kalium, Eisen und Folsäure. Gerade in der kalten Jahreszeit ist sie ein toller Energiespender, denn der regelmäßige Verzehr unterstützt die Sauerstoffverwertung in den Mitochondrien (auch „Kraftwerke der Zelle“ genannt). Die machen leistungsfähig und vital.

Nicht auf den Kopf gefallen – Walnüsse als Energie- und Vitalstoffspender

Ein Walnussbaum muss 10 bis 20 Jahre alt werden, bevor er die ersten Früchte trägt. Dann aber haben Sie einen großen Schatz im Garten: Walnüsse sind nicht nur ein leckerer Snack, sie enthalten auch viel Linolensäure. Die Linolensäure gehört zu den essentiellen Fettsäuren, die der Körper dringend benötigt. Walnüsse haben, wie alle Nüsse, einen recht hohen Fettgehalt und damit ziemlich viele Kalorien. Ihr Fett besteht jedoch größtenteils aus Omega-3-Fettsäuren. Diese Fette sind unter anderem für das Herz sehr gesund. Außerdem kann sie unser Körper nicht selbst bilden. Wir müssen sie also, beispielsweise über Nüsse, dem Körper zuführen. Außerdem liefern Walnüsse verschiedene Vitamine, Kalium, Natrium, Magnesium, Phosphor und Antioxidantien. In Maßen genossen (circa 25 Gramm pro Tag) sind sie daher sehr gesund und ein echtes Superfood aus unseren Breiten!

Kategorien:
  Gesundheit, Trends
this post wurde geteilt 0 times
 000