fbpx

Topleistung durch gesunde Ernährung: Energie fürs Hirn

Dem Gehirn auf die Sprünge helfen? Ganz einfach: Statt auf Pillen mit kurzfristigen Effekten zu setzen, ist eine ausgewogene, gesunde Ernährung das Mittel der Wahl.

Von außerordentlicher Gedächtnisleistung mit hoher Belastbarkeit und scharfer Konzentration ist die Rede, wenn es um Brainfood aus Pillen und Kapseln geht. Auch wenn es sich verlockend anhört: Nicht irgendwelche Chemikalien sorgen für eine langfristige geistige Fitness, sondern ein vielfältiger, ausgewogener Speiseplan gepaart mit viel Flüssigkeit. Denn was dem Körper gut tut, kommt auch dem Geist zugute.

Oberste Regel: Viel Flüssigkeit

Als wichtigste Grundregel gilt es zu verinnerlichen, über den Tag verteilt viel zu trinken. Die zugeführte Flüssigkeit gewährleistet, dass Körper und Kopf ausreichend mit Sauerstoff versorgt und gut durchblutet werden. Zwei bis drei Liter Wasser, ungesüßte Saftschorle oder Tee sind pro Tag notwendig, um dem Körper die passende Grundlage zu verschaffen. Bei ersten Anzeichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen und Müdigkeit ist der Griff zum Glas fast schon überfällig.

Kohlenhydrate als wichtige Quelle

Dem Gehirn wird jeden Tag aufs Neue viel Leistung abgefordert. Kein Wunder also, dass mehr als ein Fünftel des täglichen Energiebedarfs auf sein Konto gehen. Um diese Menge zu decken, bedarf es verschiedener Energiequellen. Eine bedeutende sind Kohlenhydrate: Komplexe, langkettige Kohlenhydrate versorgen den Organismus gleichmäßig mit Energie. Indem er diese nach und nach in die einzelnen Bestandteile zerlegt, stellt er die Versorgung des Gehirns über einen längeren Zeitraum sicher. Auf diese Weise lässt sich Leistung länger abrufen anstatt lediglich von dem kurzfristigen Effekt durch Traubenzucker zu profitieren. Passende Lieferanten sind Vollkornbrot, Haferflocken, Vollkornreis, Kartoffeln, Gemüse und Obst.

Auch Fette liefern Energie

Dem hohen Energieaufwand kommen neben Kohlenhydraten auch Fette nach. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren liefern Treibstoff und nehmen positiven Einfluss auf die Hüllen und das Zusammenspiel der Nervenzellen. Eine wichtige Rolle für die Gehirnfunktionen übernehmen Omega-3-Fettsäuren, die in Raps- und Walnussöl, fettreichem Fisch, Nüssen und Trockenfrüchten enthalten sind. Da der Körper die ungesättigten Fettsäuren benötigt, aber nicht selbst herstellen kann, ist er auf eine ausreichende Aufnahme über die Nahrung angewiesen. Hochwertige pflanzliche Öle wie Raps-, Sonnenblumen- und Olivenöl sind besonders gute Lieferanten.

Eiweiße tragen Informationen weiter

Damit zwischen den Gehirnzellen Informationen und Signale übertragen werden, greifen Botenstoffe ein. Ihre Arbeit verrichten sie mithilfe von Eiweißen, denn die Aminosäuren wirken direkt oder in umgewandelter Form als Botenstoffe. In Gestalt von Neurotransmittern gewährleisten sie, dass Informationen zügig den Weg von einer zur nächsten Zelle finden. In ausreichender Menge finden sich Proteine vor allem in Fisch, Meeresfrüchten, magerem Fleisch, Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide und Nüssen. Das reibungslose Übertragen von Signalen sichern auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Wer sich tagtäglich vielfältig ernährt, liefert dem Gehirn die beste Grundlage. Um kontinuierlich Leistung abzurufen, ist es auf eine regelmäßige Versorgung mit Nährstoffen aus der Nahrung angewiesen. Über den Tag verteilt sind fünf Mahlzeiten optimal. Mit einem Müsli aus Haferflocken, Nüssen, mageren Milchprodukten und Obst lässt es sich gut in einen anstrengenden Tag starten.