Gesunde Haut & kräftige Haare mit Biotin

Von anona 1 Monat

Vitamin B7, Vitamin B8, Vitamin H – international segelt Biotin unter verschiedenen Flaggen. Also nicht durcheinander bringen lassen! Wir stellen das Vitamin für Haut und Haar vor.

Biotin gehört zur Gruppe der B-Vitamine und kommt in sehr vielen Lebensmitteln natürlich vor. Im menschlichen Körper ist es am Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel beteiligt und stärkt die Zellkerne bei ihrer Arbeit. Welche Menge Biotin der Körper täglich braucht, ist nicht bekannt. Auch eventuelle Folgen einer Überdosierung wurden bisher nicht nachgewiesen. Als Richtwerte empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung einen Verzehr von 40 Mikrogramm am Tag.

Biotin-Mangel ist nicht schön

Als Biotin Ende des 19. Jahrhunderts erstmals entdeckt wurde, bekam es den Namen „Vitamin H“ – denn damals schon waren die Folgen eines Biotin-Mangels bekannt: Er macht Haare spröde, sorgt im Ernstfall sogar für Haarausfall, macht Nägel brüchig und verursacht Entzündungen auf Haut und Zunge. Auch Müdigkeit, Antriebs- und Appetitlosigkeit können zu den Folgen zählen. Deshalb genießt Biotin auch den Ruf als das „Schönheitsvitamin“.

Mangel ganz einfach vorbeugen

So unschön die Folgen von Biotin-Mangel sind, so selten dürften sie in Erscheinung treten. Denn ausreichend Biotin aufzunehmen, ist mit ausgewogener Ernährung vergleichsweise einfach. Das Vitamin kommt beispielsweise in Hefe oder Weizen, aber auch in erhitzten Eiern vor. Zusätzlich enthalten Leber, Spinat, Nüsse und Sojabohnen den wichtigen Nährstoff.

Auf 100 Gramm kommen die meisten Lebensmittel zwar nur auf einen Biotin-Gehalt in Größenordnungen von einigen Mikrogramm. Da der menschliche Bedarf jedoch ebenfalls sehr gering ist, reicht die Aufnahme durch die tägliche Ernährung in der Regel aus. Nur sehr wenige Menschen laufen Gefahr, unter Biotin-Mangel zu leiden.

Wer zum Beispiel strenge Diät hält und dabei nur wenig Nahrung zu sich nimmt, sollte auf den Biotin-Haushalt achten. Auch Leistungssportler und stillende Frauen fallen unter die Risikogruppe. Allerdings sollte in diesen drei Fällen generell erhöhte Aufmerksamkeit in Sachen Nährstoffe herrschen. Darüber hinaus kann Biotin-Mangel im Zusammenhang mit verschiedenen Krankheiten auftreten. So können sich Nikotinkonsum, Alkoholismus oder die Einnahme von Mitteln gegen Epilepsie negativ auf den Biotin-Haushalt auswirken.

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