Plätzchen backen, die nicht dick machen

Von anona 7 Jahren

Mit der beginnenden Vorweihnachtszeit geht bei Vielen die Frage um: Wie lassen sich überflüssige Pfunde trotz der vielen süßen Versuchungen vermeiden? Doch keine Sorge: Nicht alle Plätzchen sind Dickmacher. Mit unseren Tipps können Sie gesunde Leckereien genießen – ohne Reue.

Vanillekipferl, Spekulatius und Zimtsterne – der Auswahl an weihnachtlichen Plätzchen sind kaum Grenzen gesetzt. Spätestens nach Weihnachten wird es Sie aber ärgern, wenn Sie sich den Verführungen hemmungslos hingeben und die Anzeige der Waage nach oben schnellt. Neben dem Standardtipp, Kekse in Maßen zu genießen, lassen sich weitere Hinweise für einen gesunden Knusperspaß beherzigen. Damit kommen Sie ohne schlechtes Gewissen durch die Weihnachtszeit – ohne auf leckeres Gebäck zu verzichten.

Weniger ist oft mehr

Beim Backen fängt es an: Um gesunde, kalorienarme Varianten zu erhalten, bietet es sich an, die Hauptbestandteile Mehl, Zucker und Fett zu reduzieren oder zu ersetzen. Mit bis zu einem Drittel weniger Süße ist sparsames Zuckern problemlos möglich. Dem Fett als Kalorienspeicher machen Sie den Garaus, indem Sie weniger Butter, Margarine oder Schmalz verwenden als im Rezept angegeben. Das Backblech mit Backpapier auszulegen statt einzufetten spart ebenfalls leicht Kalorien ein. Beim Mehl ist das Reduzieren nicht ganz einfach, doch es gibt gesunde Alternativen.

Gesunde Alternativen

Auf Mehl möchten Sie bei Ihrem Plätzchenrezept nicht verzichten? Dann greifen Sie wenigstens zum gesunden Vollkornmehl, idealerweise aus Dinkel. Um den Glutengehalt gering zu halten, bieten sich gemahlene Nüsse, Mandeln oder Kokosflocken als zusätzliche Alternativen an. Dank der vielen ungesättigten Fettsäuren punkten Nüsse und Mandeln mit einem positiven Einfluss auf unsere Gesundheit. Vitamin E, Calcium und Magnesium beugen dem vorweihnachtlichen Stress vor. Mit reichlich gesunden Ballaststoffen löst auch Kokosmehl das ungesunde Weizenmehl erfolgreich ab.

Damit Fett in der Kalorienbilanz nicht Überhand nimmt, stellt Pflanzenöl einen gesundheitsbewussten Ersatz dar. 80 Gramm Öl ersetzen dabei etwa 100 Gramm Butter. Auch Kokosöl birgt wahre Wunder für Ihre Gesundheit in sich.

Für die süße Note in Plätzchen sorgt nicht nur herkömmlicher (raffinierter) Zucker. Als alternative Süßungsmittel lassen sich Trockenfrüchte, Agavendicksaft, Ahornsirup, Reissirup, Honig oder Rohrzucker verwenden. Benötigen Sie eine geringe Menge an Süße, eignen sich Stevia-Produkte oder Xylitol. Zu den gesündesten und natürlichsten Süßungsmitteln zählen selbstgemachtes Dattelmus aus Datteln und Wasser sowie Kokosblütenzucker. Dieser wirkt sich trotz geringem Fructosegehalt nur wenig auf den Blutzuckerspiegel aus.

Schokolade darf in Ihren Plätzchen nicht fehlen? Ziehen Sie den kalorienreichen hellen Sorten bittere Varianten mit hohem Kakaoanteil vor.

Natürliche Aromen statt künstliche Zusätze

Damit die selbstgebackenen Plätzchen nach Weihnachten duften und schmecken, dürfen entsprechende Gewürze nicht fehlen. Diese liefern gegenüber Backaromen und Backölen mit ihren künstlichen Zusatzstoffen ein volles, natürliches Eigenaroma. Zu den typischen weihnachtlichen Vertretern zählen Zimt, Vanille, Nelken, Kardamom, Muskatnuss, Piment, Kakao, Ingwer und Zitrusschalen. Neben den feinen Aromen bestechen viele Gewürze durch weitere Vorteile: Muskat und Zimt wirken sich positiv auf die Verdauung aus, gemeinsam mit Nelken beruhigt Muskat außerdem die Nerven und sorgt für Entspannung. Zimt und Vanille stärken die Abwehrkräfte machen Sie fit gegen Erkältungen. 

Rezeptideen gefällig?

Haben wir Ihre Lust auf gesunde Variationen in der Weihnachtsbäckerei geweckt? Dann lassen Sie sich von zwei gesunden und kalorienarmen Rezeptideen inspirieren:

Sesamkrokantwürfel

Mit wenig Fett und Kohlenhydraten punkten diese einfachen Plätzchen. Auf rechteckige Oblaten kommt eine Mischung aus gemahlenen Mandeln, Sesam, Zimt und Pinienkernen, verrührt mit karamellisiertem Zucker, Butter und etwas Salz. Abgekühlt lässt sich die Masse in Würfel schneiden – und genießen.

Zimtsterne

Eine etwas andere Art von Zimtsternen stellt diese Rohkostvariante dar: Weichen Sie zunächst zehn Datteln einige Stunden mit wenig Wasser ein. Verarbeiten Sie diese anschließend zusammen mit 200 Gramm gemahlenen Mandeln, drei Teelöffeln Zimt und einer Prise Salz zu einer gleichmäßigen, zusammenhaltenden Masse. Ist der Teig zu trocken, schaffen Kokosöl oder Honig Abhilfe. Kommt er Ihnen zu klebrig vor, fügen Sie etwas Kokosmehl oder gemahlene Mandeln hinzu. Stechen Sie aus dem ein Zentimeter dick ausgerollten Teig kleine Sterne aus, die Sie nach Belieben mit einer Nuss oder Mandel verzieren können. Genießen Sie schon jetzt die Zimtsterne oder trocknen Sie sie über Nacht bei 40 Grad im Dörrgerät.

Foto: Janine Dammertz-Bachiri  / pixelio.de

Kategorie:
  Gesundheit
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One Comment

  • Hannah says:

    Es gibt mittlerweile ganz tolle gesunde Alternativen, die man einfach ausprobieren muss, denn die schmecken super lecker.